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Ansprechpartner

Petra Mustermann

Frau
Irina Sambale

Tel: 034602 48704
 sambale62[at]gmx[dot]de

Sekundarschule "An der Doppelkapelle" Landsberg
06188 Landsberg

Schulsozialarbeit an der Sekundarschule "An der Doppelkapelle" Landsberg

Schulsozialarbeit ist ein Projekt des DRK Kreisverbandes Halle-Saalkreis-Mansfelder Land e.V., das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert wird.  Die kooperierende Schule ist die Sekundarschule „An der Doppelkapelle“ Landsberg, Bergstr. 21, 06188 Landsberg. Das Projekt wurde am 01. April 2009 installiert. Aktueller Bewilligungszeitraum umfasst insgesamt drei Schuljahre von 01.08.2018-31.07.2021.

ZIEL: Schulerfolg sichern. Schulabbrecherquote verringern

Am 20. Juni 2018 hat der Landtag in Sachsen-Anhalt ein neues Schulgesetz beschlossen. Erstmals schrieb das Land die Schulsozialarbeit ins Gesetz. „Schulsozialarbeit ergänzt den schulischen Alltag. … Die Schulen arbeiten im Rahmen der Schulsozialarbeit mit anerkannten Einrichtungen der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe zum Schutz des Kindeswohls zusammen.“

Angebote der Schulsozialarbeit

Projekt "Abenteuer Team"

Sozialpädagogische Hilfen für Schüler*innen mit besonderen Schwierigkeiten, etwa auf Grund sozialer Benachteiligungen oder individueller Beeinträchtigungen, bei Lern- und Verhaltensstörungen, sozialen Auffälligkeiten oder massiver Gefährdung des Schulerfolgs durch

  • Einzelfallarbeit,
  • Hilfen bei beruflicher Orientierung,
  • sozialpädagogische Kleingruppenarbeit,
  • Einzelberatungen in besonderen Problemlagen.

Sozialpädagogisch orientierte Gruppen- und Projektangebote für alle Schüler*innen und zwar

  • Mitwirkung an Schulprojekten und Projekttagen,
  • Organisation von außerunterrichtlichen Veranstaltungen,
  • Errichtung spezifischer freizeitpädagogischer Angebote,

Ergänzende und begleitende Aktivitäten durch

  • Elternarbeit,
  • Kontakte zu Behörden und Beratungseinrichtungen, sozialpädagogische Beratung von Institutionen und Einzelpersonen,
  • Gewinnung von Fachkräften/Experten für Veranstaltungen an der Schule,
  • Gemeinwesenarbeit,
  • Schaffung schulischer Kommunikationsorte.

Die Schulsozialarbeit wird von Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften gern in Anspruch genommen, insbesondere wenn es um komplizierte Sachverhalte mit Einbeziehung anderer Hilfsstrukturen wie Arbeitsamt, Jugendamt, Schulpsychologie usw. geht.

Dadurch ist zu einem unverzichtbaren Teil der Schule geworden.

Personelle Besetzung

  • eine Schulsozialarbeiterin
  • Honorarkräfte nach Bedarf
  • Praktikanten

Schulverweigerung

Arbeit mit Jungen und Mädchen, die den Schulbesuch verweigern

Das Deutsche Rote Kreuz kümmert sich - zusammen mit anderen Einrichtungen - in einzelnen Projekten auch um Jugendliche, die seit längerem den Schulbesuch verweigern.

Die Gründe für Schulverweigerung können vielfältig sein:

  • Ausgrenzung aus der Klassengemeinschaft
  • Erfahrung psychischer und physischer Gewalt
  • Zukunftsängste und Perspektivlosigkeit
  • familiäre Gründe.

Gewaltprävention und soziale Trainingskurse (Kopie 1)

Tafelbild des Gewaltpräventionsprogramms
Foto: S. Rosenberg / DRK

Kriminalität und Gewalt dürfen nicht zum Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen werden. Mit einer Reihe von Programmen beteiligt sich das  Deutsche Rote Kreuz an den Bemühungen, Entstehung und Ausbreitung von Gewalt zu  verhindern.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht häufig der Jugendliche, der mit dem Gesetz bereits in Konflikt geraten ist. Jugendgerichte haben die Möglichkeit, Straftäter zur Teilnahme an "sozialen Trainingskursen"  zu verpflichten (statt Haftstrafen zu verhängen). In anderen Projekten wird nicht nur mit den Tätern, sondern auch mit Opfern, potentiellen Opfern und dem gesamten sozialen Umfeld gearbeitet.

Beispiel "Sozialer Trainingskurs"

Der DRK-Kreisverband Reichenbach (Sachsen) bietet straffälligen jungen Menschen zwischen 14 und 21 Jahren die Chance, in sozialen Trainingskursen ihr Leben neu zu ordnen.

Die Projektmitarbeiter gehen mit Trainingskursen, mit Einzelbetreuung oder auch mit Verkehrserziehung auf die Jugendlichen zu. Sie stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Wohnungs- oder Arbeitsplatzsuche zur Seite, kümmern sich um Gerichtskontakte und Gerichtshilfe, Täter-Opfer-Ausgleich und die Familienhilfe.

Projekt "Abzieher" der "Bremer Boje"

Die "Bremer Boje" ist eine Anlaufstelle für alle, die als Täter, Opfer oder als Pädagoge vom "Abziehen" betroffen sind. "Abzieher" nennt man jene vorwiegend jungen Menschen, die unter Gewaltandrohung bevorzugt andere Jugendliche zur Herausgabe von Geld oder Gegenständen zwingen.

Die "Bremer Boje":

  • leistet präventive Arbeit mit Tätern, Opfern, Eltern, Lehrern
  • hilft den Opfern und den Tätern, durch soziale Gruppenarbeit, Einzelfallbetreuung und Konfliktschlichtung
  • betreut die jugendlichen Straftäter im Rahmen eines Strafverfahrens
  • bringt die mit diesem Problem befassten Einrichtungen und Initiativen an einen Tisch
  • und wertet die bisher zu diesem Thema geleistete Arbeit aus.

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